Kunst hat Recht. Weißbuch jetzt erhältlich!

Die Kunstschaffenden der Initiative „Kunst hat Recht.“ wollen ihre Anliegen zum Urheberrecht allen interessierten Österreicherinnen und Österreichern näher bringen. In den vergangenen Monaten haben sie daher ein umfangreiches Weißbuch zur aktuellen Urheberrechtsdebatte in Österreich erstellt. Darin beziehen die Kunstschaffenden Stellung zu den wichtigsten Themen in dieser Diskussion. Auf über 80 Seiten sind Zahlen, Daten und Fakten über die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung geistigen Eigentums in Österreich zu finden.

Das Weißbuch soll einer Versachlichung der Diskussion über das Urheberrecht dienen und eine verbesserte Grundlage für die Beurteilung und Entwicklung von gesellschaftspolitisch ausgewogenen sowie markt- und technologiegerechten Lösungen bieten.

Download: Kunst hat Recht. Weißbuch zur Bedeutung des geistigen Eigentums für Österreichs Kunstschaffende

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4 Rückmeldungen an “Kunst hat Recht. Weißbuch jetzt erhältlich!”

  1. Stefan Adametz 22. Januar 2013 in 13:00 #

    Sehr geehrtes Kunst hat Recht Team!

    Bin das Weißbuch “Kunst hat Recht” durchgegangen und es ist – rückblickend betrachtet schade um die Zeit gewesen. Das Ziel “zur Versachlichung des Themas beizutragen” wurde aus meiner Sicht keines Wegs erreicht, da im lediglich Weißbuch die selben populistischen und polemischen Argumente wieder verwendet werden, die auch schon medial gestreut wurden. Argumentativ oder wissenschaftlich belegt wurde jedoch kaum etwas. So werden u.a. im Bezug auf die Festplattenabgabe halt- und beweislose Behauptungen mit rechtlichen Halb- bzw. Viertelwahrheiten gemischt und abschließend als richtige Position verkauft (z.B. gibt es zur Festplattenabgabe kein EuGH-Urteil – allerdings gibt es OGH Urteile, die eine URA auf Festplatten verneinen).

  2. Eduard Hirsch 12. Februar 2013 in 14:08 #

    Sehr geehrter Herr Adametz,
    Sehr geehrtes Kunst hat Recht Team

    Bin der gleichen Meinung wie Herr Adametz!

    Festplattenabgaben sind nicht zielführend und werden den österreichischen Künstlern nicht helfen! Das Geld so wie es im Moment aussieht, wird an große Firmen verteilt bzw. gehen sogar ins Ausland.

    Das ist meiner Meinung nach der komplett falsche Ansatz!

    Mal abgesehen davon, dass Menschen die für das Kunst-/Kulturgut bezahlt haben und ihre Festplatten legal füllen, mit “Füßen getreten werden”.

  3. Franz Maier 14. Februar 2013 in 12:33 #

    Im Eingangszitat wird geschrieben

    “Ich bestehe darauf, selbst zu bestimmen,
    ob ich meine Romane gratis verbreiten will oder nicht.
    Es ist an mir, zu entscheiden, wer meinen Text in
    welchem literarischen, politischen oder ökonomischen
    Kontext veröffentlicht. Ich will nicht schweigen,
    wenn mir meine Worte entwendet werden.
    Doron Rabinovici,
    Schriftsteller und Historiker”

    (darf ich das jetzt überhaupt zitieren, oder mach ich mich jetzt strafbar ??)

    Das stimmt.
    Aber dieses “Gratis verbreiten” ist ja ohnehin verboten und auch nicht Gegenstand der aktuellen Diskussion.
    Und es würde auch nach Einführen einer von ihnen vorgeschlagenen Festplattenabgabe noch immer nicht erlaubt sein, urheberrechtlich geschützte Werke einfach so weiterzugeben, zu veröffentlichen.

    Was genau wollen sie uns also sagen damit ?

  4. Fank Meier 21. Februar 2013 in 12:13 #

    Gratulation zum Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten.

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